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Isohypsen sind Verbindungslinien
gleichen Hochdrucks.
Es gelten dabei folgende Richtwerte:
1. Liegt ein Luftdruck von 850hPa
auf einer Höhe von 1500 müM., dann entspricht das der Trennlinie
zwischen
einem Hoch und
einem Tief. Höhere Meterangaben gelten als ein Hoch, tiefere als ein
Tief.
2. Liegt ein Luftdruck von 700hPa
auf einer Höhe von 3020 müM., dann entspricht das der Trennlinie
zwischen
einem Hoch und
einem Tief. Höhere Meterangaben gelten als ein Hoch, tiefere als ein
Tief.
3. Liegt ein Luftdruck von 500hPa
auf einer Höhe von 5520 müM., dann entspricht das der Trennlinie
zwischen
einem Hoch und
einem Tief. Höhere Meterangaben gelten als ein Hoch, tiefere als ein
Tief.
Beispiel: Liegt die 500hPa
Druckfläche auf einer Höhe 5'520m ü. Meer oder tiefer,
spricht man von einem Höhentief.
Das ist hier aber nicht der Fall.
Die Druckfläche von 500hPa liegt auf einer Höhe von 5'590m ü.
Meer.
Hier haben wir es mit einem schwachen Hoch zu tun.
Das begünstigt gute, thermische Bedingengen.
>>> Hingegen haben wir bei 850hPa ein leichtes Tief.
Denn die Höhe entspricht dort nur 1464 m ü. Meer.
Wir können also auf der rechten
Seite sogleich erkennen, ob wir mit einem Hoch, einem Tief oder sogar einem
Höhentief rechnen müssen.
Ein Höhentief bedeutet, dass
in der Höhe an bestimmter stelle ein tiefer Luftdruck besteht, tiefer
als in den unteren Luftschichten. Dies hat zur Folge, dass in diesen Bereicht
sogleich Luft aus der Umgebung nachfliessen wird , um das „Manko“ auszugleichen.
Das kann unliebsame Folgen haben, wenn die heranfliessende Luft feucht
ist. Die Windverhältnisse können sich dadurch ändern.
Höhentiefs sind im Auge zu
behalten. |